Akkuschrauber Test 2015 – den passenden Akkuschrauber finden

Ein Akkuschrauber gehört in jeden Haushalt und ist Bestandteil jeder Heimwerker-Grundausrüstung. Selbst untalentierte Heimwerker wissen die einfache Handhabung dieses Werkzeugs zu schätzen. Primär dienen Akkuschrauber dem Zweck, Schrauben ein- oder auszudrehen. Mitunter werden die akkubetriebenen Schrauber aber auch genutzt, um Löcher zu bohren. Im diesem Fall wird allerdings bereits vom Akku-Bohrschrauber gesprochen. Da der technische Übergang jedoch fließend verläuft, werden viele Akku-Bohrschrauber einfach nur als Akkuschrauber bezeichnet.

Gute Modelle müssen gar nicht teuer sein. Nichtsdestotrotz ist das Angebot an Akkuschraubern recht vielfältig, weswegen ein Fehlkauf stets im Bereich des Möglichen liegt. Wir zeigen in unseren Akkuschrauber Test, worauf es beim Kauf dieses Werkzeugs wirklich ankommt.

Letzte Aktualisierung: 27.09.2016
Makita BDF343RHJ Bosch PSR 14,4 LI-2 Bosch PSR 18 LI-2 Makita 6271 DWAE Bosch PSB 18 LI-2
Testsieger Bestseller Preistipp
179,90 € 169,13 € 166,54 € 122,90 € 192,34 €
Makita Bosch Bosch Makita Bosch
1.4kg 1.1kg 1.3kg 1.5kg 1.5kg
19.7x22.6x7.9 cm 27x38x10.5 cm 28x38.4x10 cm 9.5x19.2x24 cm 37x38.2x11.4 cm
6 mm 8 mm 10 mm 6 mm 10 mm
0.8-10 mm 1.0-10 mm 1.0-10 mm 0.8-10 mm 1.5-13 mm
25 mm 30 mm 35 mm 25 mm 35 mm
10 mm 10 mm 10 mm 10 mm 13 mm
2 1 2 2 1
14.4 V 14.4 V 18 V 12 V 18 V
15 min 60 min 90 min 45 min 85 min
4.7 von 5 Sternen
213 Bewertungen
4.5 von 5 Sternen
378 Bewertungen
4.6 von 5 Sternen
492 Bewertungen
4.8 von 5 Sternen
336 Bewertungen
4.5 von 5 Sternen
171 Bewertungen
94.0 % 92.5 % 92.0 % 91.0 % 89.0 %


Welche Akkuschrauber-Modelle gibt es?
Grundsätzlich wird zwischen dem klassischen Akkuschrauber und kleineren Stabschraubern unterschieden. Der Unterschied liegt dabei nicht im funktionellen Zweck, sondern viel mehr in der Form und letztendlich in der Handhabung. Als Unterkategorie der Stabschrauber sind häufig auch Knickschrauber anzutreffen, die nochmals durch eine besonders vielseitige Handhabung glänzen.

Rein technisch gibt es allerdings noch einen weiteren nennenswerten Unterschied: die Leistung. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der Akkuschrauber, desto weniger leistungsfähig ist dieses Werkzeug. Wer also neben dem Schrauben auch bohren möchte, wird zwangsweise zu einem Standard-Modell greifen müssen. Bei wem lediglich gelegentlich Schrauben ein- und auszudrehen sind, dem wird auch der kleine und handliche Mini-Akkuschrauber genügen. In unserem Akkuschrauber Test werden sämtliche Modellvarianten ausführlich auf Herz und Nieren getestet und vorgestellt.

Das Akku vom Akkuschrauber
Akkuschrauber Test – die wichtigsten Kauffaktoren im Überblick
Wer sich letztendlich für ein Modell entschieden hat, der wird vor dem Kauf die wichtigsten Faktoren begutachten müssen, die sich letztendlich nicht nur auf die Funktion des Akkuschraubers auswirken, sondern letztendlich auch die Haltbarkeit, den Komfort und das Handling beeinflussen. Hierzu zählen:

  • Akkuart, Akkulaufzeit und Akku-Ladezeit
  • Leistung und Drehmoment
  • Größe, Bauform und Gewicht
  • Features und Zubehör

Akkuart, Akkulaufzeit und Akku-Ladezeit im Akkuschrauber Test
Aktuell gibt es noch drei unterschiedliche Akku-Typen: Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid und Lithium-Ionen. Letztere sind die modernste Akku-Variante und besitzen gegenüber den anderen Varianten deutliche Vorteile. Der bekannte Memory-Effekt oder der Lazy-Battery-Effekt ist bei Lithium-Ionen-Akkus nicht zu befürchten, was für die Haltbarkeit dieser Akku-Variante spricht. Die Selbstentladung bei diesen Akku-Typen ist praktisch nicht vorhanden und die Akkus können unabhängig vom Ladestand aufgeladen werden. Einziger Nachteil: Im Gegensatz zu den anderen beiden Akkutypen besitzen Lithium-Ionen-Akkus nur wenige Ladezyklen. Aufgrund der geringen Selbstentladung gleicht sich dieser Nachteil aber wieder aus.

Die beiden anderen Akku-Typen – vor allem Nickel-Cadmium-Modelle – wurden in der Vergangenheit europaweit nach und nach vom Markt genommen und werden kaum noch produziert, da sich Cadmium als äußerst giftig herausgestellt hat.

Wie lange ein Akku in Betrieb genommen werden kann, das hängt von der Lagekapazität ab, die in Ampere-Stunden angegeben wird. Welchen Zeitraum der Akku aber wirklich betrieben werden kann, ist in Abhängigkeit vom tatsächlichen Stromverbrauch zu bewerten. Grundsätzlich gilt: Eine höhere Betriebsspannung entleert den Akku umso schneller. Wie lange ein Akku laden muss, ist wiederum abhängig von der mitgelieferten Akku-Ladestation. Auch hiermit beschäftigen wir uns in unserem Akkuschrauber Test.

Leistung und Drehmoment im Akkuschrauber Test
Wie leistungsstark ein Akkuschrauber ist, das lässt sich unter anderem von der Spannung ableiten. Je höher diese ausfällt, desto leistungsfähiger in der Regel auch der Akkuschrauber – doch desto größer und unhandlicher vermutlich auch das Werkzeug. Allerdings gilt diese Regel nicht grundsätzlich. Denn entscheidend ist auch die Übersetzung bzw. das Getriebe. Aktuell sind Akkuschrauber mit 1-Gang-, 2-Gang- und 3-Gang-Getriebe erhältlich. So können Akkuschrauber trotz geringerer Spannung trotzdem leistungsfähiger sein, falls die Übersetzung besser ist. Ersichtlich wird dies auch aus dem Drehmoment. Doch Vorsicht: Die Hersteller messen das Drehmoment sehr unterschiedlich. In unserem praktischen Akkuschrauber Test beschäftigen wir uns auch mit dieser problematischen Kennzahl.

Größe, Bauform und Gewicht beachten
Der leistungsstärkste Akkuschrauber nützt letztendlich nichts, wenn sich dieser nicht bedienen lässt. Welches maximale Gewicht ein Schrauber haben sollte, ist von Person zu Person unterschiedlich zu bewerten. Lediglich bei der Bauform gibt es Elemente, deren Auswirkung allgemeingültig sind:

  • Pistolengriff: Hier ist der Griff am Ende des Werkzeugs angesetzt. Hierdurch ist der Akkuschrauber mit einer Hand schwerer zu halten, jedoch kann deutlich mehr Kraft und Druck in das Werkzeug gelegt werden.
  • Mittelhandgriff: In diesem Fall befindet sich der Griff im mittleren Bereich des Werkzeugs. Dies erleichtert das Handling, allerdings ist es schwieriger, Kraft auf das Gerät aufzuwenden.

Features und Zubehör beim Akkuschrauber
Manches ist Spielerei, anderes wiederum durchaus sinnvoll. So viele verschiedene Hersteller es für Akkuschrauber auch geben mag, mindestens genauso viele Extras gibt es. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Integrierte Lampe oder Leuchtfunktion für Schrauben im Dunkeln
  • Akku-Ladestandanzeige
  • Winkelvorsätze, mit denen auch im 90-Grad-Winkel geschraubt werden kann
  • Integrierte Bithalterung
  • Ersatzakku

Welches Extra für einen persönlich wirklich notwendig ist, muss jeder selbst entscheiden. Sollte es diese Features in unserem Akkuschrauber Test geben, weisen wir explizit darauf hin.

Was jeder Akkuschrauber können muss
Features schön und gut. Manche Funktionen oder Extras sollte allerdings jeder Akkuschrauber vorweisen können, auch, um die Sicherheit beim Arbeiten zu erhöhen. Folgende Funktionen sind ein Muss bei jedem Modell:

  • Rechts-Links-Lauf, um Schrauben ein- und auch ausdrehen zu können
  • Schnellstop, der ein Nachlaufen des Bohrkopfes verhindert
  • Schnellspannbohrfutter, mit denen Bits oder Bohrer auch einhändig gewechselt werden können
  • Beim Impuls-Antrieb beschleunigt der Bohrkopf direkt zu Anfang auf Maximalgeschwindigkeit